Aktuelles

Kirchenchor

Unser Kirchenchor gestaltet am Sonntag, den 30. Juni, den Gottesdienst um 9.00 Uhr.
Der 30. Juni ist der Gedenktag des Heiligen Otto. Bischof Otto aus Bamberg hat am 17. Mai 1124 bei uns die erste Kirche geweiht. An den Freitagen: 14.6., 21.6. und 28.6. sind Singstunden angesetzt.

900 Jahre Kirche in Michldorf/ Kirwa am 25./26. Mai 2024

Am Mittwoch den 15. Mai 2024 hält um 19.00 Uhr Dr. Martin Kammerer aus Regensburg in unserer Pfarrkirche einen Festvotrag über die Gründungsgeschichte der Pfarrei.
Kirwa in Michldorf:
Beginn ist am Samstag (25.5.) um 19.30 Uhr mit dem Preisschafkopf im Zelt mit schönen Preisen.
Am Sonntag folgt dann der Höhepunkt mit dem Festgottesdienst um 9.00 Uhr im Zelt.
Anschließend schließt sich der Frühschoppen mit Weißwurstessen und Spezialitäten vom Grill an. 
Ab 14.00 Uhr ist Festbetrieb und Kinderprogramm, Kaffee und Kuchen, ab 16.00 Uhr Fisch vom Grill. 
Zur Unterhaltung spielt das bekannte und beliebte Geschwistertrio Baier.
Veranstalter dieser Kirwa ist die Feuerwehr Michldorf und der OWV Michldorf/Irchenrieth.
Zur Mitfeier dieser Jubiläums-Kirwa ist die ganze Pfarrgemeinde und die Bevölkerung herzlich eingeladen.   

50 Jahre Kirchweih in Engleshof

Und am Samstag, dem 6. Juli, haben wir noch ein kleines Jubiläum.
1974 wurde die Kapelle in Engleshof anlässlich der Primiz von Andreas Uschold eingeweiht.
Wir feiern also abends um 19.00 Uhr 50 Jahre Kapelle in Engleshof und 50-jähriges Priesterjubiläum von Andreas Uschold.

Firmtermin 2024

-Mittwoch, den 10. Juli 2024 in Schirmitz für die 5. Klassen der MS Pirk, der Realschulen und für die Gymnasien.
Im Juni, nach den Pfingstferien, werde ich unsere Firmkinder zu Vorbereitungstreffen einladen.
Dazu ergeht noch eine Einladung!  

Tag der Ehejubilare im Dom zu Regensburg

Seit mehreren Jahren gibt es den Tag der Ehejubilare im Dom zu Regensburg zum Dank für 25, 40, 50, 55, 60 und mehr Ehejahre. Termine: Sonntage, den 23. Juni und 30. Juni 2024,
Programm: 10.00 Uhr Gottesdienst im Dom mit unserem Bischof Rudolf Voderholzer, anschließend Begegnung und Mittagessen im Kolpinghaus. Wer daran teilnehmen will oder Interesse hat, soll sich möglichst bald anmelden.
Am Schriftenstand in der Pfarrkirche liegen dazu Anmeldungsformulare auf.

900 Jahre Pfarrei Michldorf

Wir befinden uns im Jubiläumsjahr „ 900 Jahre Pfarrei Michldorf „
Der Start dazu ist am Sonntag, dem 21. April, mit dem Gottesdienst um 9.00 Uhr. Wir haben die Gruppe Amici Musicae Antiquae (Freunde alter Musik) eingeladen. Diese Gruppe wird mit Musik aus dem Spätmittelalter und mit entsprechenden Instrumenten den Gottesdienst gestalten.
Am Mittwoch, den 15. Mai, wird um 19.00 Uhr Dr. Martin Kammerer in der Pfarrkirche einen Festvortrag über 900 Jahre Pfarrei Michldorf halten. Dieser Festabend wird musikalisch von Heidi Reil umrahmt.
Am Sonntag, den 26. Mai, ist dann der Höhepunkt mit der Jubiläumskirchweih.
Der Gottesdienst ist um 9.00 Uhr im Pfarrhof im Zelt (Zeltgottesdienst).
Am Samstag, dem 7. September, ist um 15.00 Uhr unsere Wallfahrt von Michldorf nach Luhe zur Koppelbergkirche. Vor ca. 900 Jahren sind wahrscheinlich sogenannte Siedlungs- und Rodungsbauern von Luhe aus in das Luhetal aufgebrochen und haben unsere Gegend besiedelt und christianisiert.
Bei unserer Wallfahrt kehren wir zum Ursprung zurück.

Der voraussichtliche Abschluss wird der 3. Oktober sein mit einer Pfarrwallfahrt nach Altötting.
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Zur Erinnerung an die Kirchweihe am 17. Mai 1124 durch Bischof Otto von Bamberg.

Im letzten Pfarrbrief habe ich Ausführungen zum Weihedatum der wahrscheinlich ersten Pfarrkirche im Jahre 1124 geschrieben. Meiner Ansicht nach handelt es sich dabei nicht um eine urkundliche Erwähnung, sondern lediglich um einige Zeilen in einem umfangreichen Reisebericht aus dem Bistum Bamberg.
Anders verhält es sich mit der Jahreszahl 1118.
Dr. Martin Kammerer schreibt in seinem Buch „Die Pfarrei Michldorf im Wandel der Zeit“ aus dem Jahre 1997 auf Seite 13, dass Leuchtenberg 1118 erstmals urkundlich erwähnt ist. Als Beleg führt er die Fußnote 9 an. Im Anhang steht unter der Fußnote 9: „aus Monumenta Boica, Kloster Reichenbach S.407“.
Ich habe bei Martin Kammerer nachgefragt, ob er diese für uns relevanten Seiten schriftlich hat und sie mir zur Verfügung stellen kann. Und tatsächlich hat er mir diese drei Seiten 406 – 408 gemailt. Sie sind allerdings in Latein, nicht im klassischen Latein, sondern im mittelalterlichen Latein, dem Kirchenlatein. Ich brauchte also jemand, der mir diese Dokumente übersetzen kann. Auch da fand ich eine Lösung.
Es handelt sich um eine Abschrift aus der Originalurkunde von der Klostergründung Reichenbach (am Regen) wie sie in der Monumenta Boica überliefert ist. Für mich ist das eine aufschlussreiche und hochinteressante Urkunde.
Markgraf Diepold III hat 1118 auf Bitten seiner Mutter und in Übereinstimmung mit seiner Frau und den Kindern das Kloster Reichenbach gegründet. Als Zeuge wird neben einigen anderen ein Gebehardus de Lukenberge genannt.

Das ist für mich eindeutig die erste urkundliche Erwähnung von Leuchtenberg. 1158 wurde aus Lukenberge Leuchtenberg.(s. a. Zeitungsbericht vom 8.9.2018 im Neuen Tag über 900 Jahre Pirk)
Diepold III von Vohburg 1075 – 1146) war Markgraf auf dem Nordgau, der sich von Cham bis Nabburg erstreckte. Er war ein treuer und einflussreicher Gefolgsmann von Kaiser Heinrich V. 1118 hat er das Kloster Rreichenbach und 1133 das Kloster Waldsassen gegründet. Seine Tochter heiratete 1147 in Eger den späteren Kaiser Friedich I., der auch Barbarossa genannt wurde. Diepold war in Vertretung des deutschen Kaisers Verwalter des Nordgaus. Nabburg hatte unter den Diepoldingern militärische und administrative Bedeutung gegenüber dem angrenzenden Böhmen.
739 wurde neben Freising, Passau und Salzburg auch Regensburg mit päpstlichem Auftrag als Bistum errichtet, durch Bonifatius. Bis ins 12. Jahrhundert galt die Oberpfalz nördlich von Nabburg und östlich von Amberg, also unsere Heimat, als wenig bewohnt, als unerschlossene Waldlandschaft. Das Reichskloster Sankt Emmeram in Regensburg bemühte sich um die Christianisierung und Urbarmachung des Nordens.
771 entstanden dann die Urpfarreien Perschen und Chammünster, die sich um die seelsorgliche Betreuung der Menschen des neubesiedelten oder des erst noch zu erschießenden Raumes kümmerten und auf lange Zeit das Grundgerüst der kirchlichen Organisation bildeten.
Wahrscheinlich drangen dann sogenannte Siedlungs- und Rodungsbauer weiter nach Norden vor und gelangten in das Gebiet von Luhe. Luhe wird zum ersten Mal um 900 urkundlich.erwähnt. In diesem Jahrhundert wurde Luhe durch Abtrennung von der Urpfarrei Perschen selbständige Großpfarrei, die lange Zeit das Naabtal von Wernberg bis nahe an Neustadt /WN und fast das ganze Luhetal umfasste. Ich denke, dass dann wiederum Siedlungs- und Rodungsbauern von Luhe aus in das Luhetal zogen. Die Burg Leuchtenberg, die 1118 schon existiert hat, war der schützende Mittelpunkt dieser kleinräumigen Siedlungsgebiete. Kirchen entstanden dort, wo gläubiges Volk war. Michldorf war wahrscheinlich eine Filiale von Luhe. Am 17.Mai 1124 hat Bischof Otto von Bamberg in Michldorf eine Kirche geweiht. Recht viel mehr weiß man aus den Anfängen nicht, denn das älteste Pfarreienverzeichnis des Bistums Regensburg wird auf das Jahr 1326 datiert.

„Denkmäler – Kapellen, Kreuze, Marterln der Pfarrei Michldorf"

Unser Marterlbuch  „Denkmäler – Kapellen – Kreuze – Marterln – in den Dörfern und Fluren der Pfarrei Michldorf“  ist jetzt vorgestellt worden. Es kann im Dorfladen Irchenrieth und im Pfarrbüro Michldorf zum Preis von 7,- € erworben werden.
Ein Team vom OTV war am 19.Juni 2023 zu Dreharbeiten in unserer Pfarrei.
Wir (Gruber Albert, Kindl Franz, Stangl Alfons und ich) haben dabei Fakten und Hintergründe erzählt, wie es zu diesem Buch gekommen ist. Das Kamerateam hat Aufnahmen im Umfeld der Pfarrkirche und in den Fluren unserer Pfarrei gedreht.
Auch im OTV kam ein längerer Beitrag über die Entstehung dieses Buches und über unsere Pfarrei.
Die Sendung ist auch jederzeit über die Mediathek "Mein Landkreis Neustadt/WN" (4.7.2023) auf OTV anzuschauen.

Familiengottesdienste im Internet

Ein Angebot für Familien: Unter  diewortmacherei.de/familiengebet  könnt ihr im Internet ansprechende Gottesdienste mit und für Kinder zum Mitfeiern finden.

Besinnungstage im Haus Johannisthal

Unter www.haus-johannisthal.de findet ihr aktuelle Informationen zu den jeweiligen Kursen.

KEB Neustadt/WN

Die Eltern-Kind-Gruppe findet immer freitags von 9.30 bis 11.00 Uhr im Jugendzentrum Irchenrieth statt.
Teilnehmen können alle Kinder von neun Monate bis drei Jahre mit ihren Eltern.
Die Leitung dieser EKG übernimmt Frau Ines Röhling.
Bei ihr erfolgt die Anmeldung. Tel.:  09659 / 2053043 oder  roehling.ines@gmx.de.